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Außen & Innen Das Interesse am elektrischen Antrieb wird in Zeiten hoher Treibstoffpreise und CO2-Problematik immer größer. Für vier Räder gibt es noch kein interessantes und vor allem leistbares Angebot, bei Elektromopeds ist die Auswahl schon größer. Wer elektrisch auf zwei Rädern auch einmal auf eine Stadtautobahn will, sah bislang durch die Finger. In diese Lücke stößt nun der Vextrix-Motorroller vor. Von Grund auf als Elektro-Motorrad konzipiert, überzeugt der Maxi-Roller mit seinem Design und einer guten Verarbeitung. Der Gleichstrommotor mit einer kurzfristigen Spitzenleistung von 20 kW und einer Dauerleistung von 4 kW ist direkt am Hinterrad angebracht und beschleunigt den 210 kg schweren Roller bis auf 100 km/h. Seine Energie schöpft der Maxi-Scooter aus einem Nickel-Metallhydrid-Akku mit 125 V und 3,7 kW/h, der eine Lebensdauer von zehn Jahren oder 80.000 km haben soll. Die Reichweite beträgt bis zu 110 km – ist aber sehr stark abhängig von Geschwindigkeit und Fahrweise. Aufladen lässt sich der Vectrix an jeder normalen Steckdose. Nach zwei Stunden hat der vollkommen leere Akku bereits wieder 80 Prozent seiner Kapazität erreicht. Fahren & Sicherheit Nach einem Dreh des Zündschlüssels erwachen die Armaturen zum Leben, nach vier Sekunden ist der Roller bereit zum Losfahren. Akustisch zeugt lediglich ein leises Summen von den Aktivitäten unter der Sitzbank. Ein Dreh am „Gas“-Griff, und der Vectrix setzt sich mit einer beachtlichen Beschleunigung in Bewegung. 80 km/h sind nach nur 6,8 Sekunden erreicht, das Summen hat nur unwesentlich zugenommen. Die Geschwindigkeitszunahme erfolgt stufenlos und wie an einem Gummiband. Und auch bei größeren Steigungen geht dem Vectrix auch in Zweifachbesetzung nicht die Luft aus. Bei den Komponenten wurde nicht gespart – so stammt die Bremsanlage von Brembo, die Stoßdämpfer von Sachs. Nach einer gewissen Fahrpraxis kristallisieren sich zwei besondere Eigenheiten heraus: die besondere Rücksichtnahme gegenüber Fußgängern, die von dem fast geräuschlosen Motorroller immer wieder überrascht werden und mit einer eigenen, leisen Hupe gewarnt werden können. Und der Blick auf die Reichweitenanzeige in den Armaturen. Ein paar „Vollgas“-Beschleunigungen, die angezeigten Restkilometer schwinden rapide – gleichmäßiges Dahinrollen mit 50, 60 km/h lässt die Reichweite wieder beruhigend anwachsen. Auch clever: die Dreifachfunktion des Gasgriffes. Mit dem wird nicht nur beschleunigt – in Fahrt aktiviert ein Dreh in Gegenrichtung die Motorbremse, mit der schon ganz akzeptabel verzögert werden kann und gleichzeitig mit der Bremsenergie der Akku wieder geladen wird. Und im Stillstand aktiviert der Dreh nach vorne den Rückwärtsgang – sehr praktisch beim Rangieren der doch ganz schön großen und schweren Maschine. Geld & Umwelt Es ist ein gutes Gefühl, ohne jeglichen Schadstoff-Ausstoß unterwegs zu sein. Natürlich bleibt – wie bei allen Elektrofahrzeugen – die Frage, wie der Strom aus der Steckdose zuvor erzeugt wurde. Aus Atomkraft und Kohlekraftwerken, oder aus Windenergie, Biomasse oder der Kraft der Sonne. Das gute Gefühl muss derzeit aber noch teuer bezahlt werden: Ebenso MAXI wie der Roller ist der Preis: derzeit müssen 8.988 Euro auf den Tisch geblätter werden. Dabei kann man jedoch den sauberen und innovativen Antrieb, eventuelle Förderungen und die geringen Betriebskosten gegenrechnen. Nähere Infos beimImporteur für Österreich: www.lupower.at Hersteller: www.vectrix.com |
Mana mag man eben
Nicht die Erste, aber vielleicht die Beste – Aprilias Nakedbike Mana 850 mit Automatik. Technik transparent Elektronisches Supersport-ABS Elektro-Schub Der Vectrix-Motorroller eröffnet neue Perspektiven in der elektrischen Fortbewegung. Schrauber-Tipp Bad Vibrations Trecento Die Vespa – jetzt mit richtig viel Hubraum |