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Wir Menschen tun es ständig. Jede Woche, jeden Tag, beinahe jede Minute: Wir kommunizieren. Von Angesicht zu Angesicht, via Telefon oder Internet. Wir hören zu, erzählen selbst, kurz gesagt, wir tauschen Informationen aus – um auf dem neuesten Stand zu sein, andere auf den neuesten Stand zu bringen oder einfach nur, um in der Kaffeepause mitreden zu können. Warum also sollen Autos das – im Dienste der Sicherheit – nicht auch tun? „Weil sie es nicht können“, war die Antwort. Bisher. Denn das Car-to-Car-Konsortium hat sich zum Ziel gesetzt, den Fahrzeugen im Straßenverkehr das Kommunizieren beizubringen.
Gemeinsam zum Ziel. Kooperationen zwischen einzelnen Herstellern sind in der Automobil-Branche nichts Neues. Um aber ein babylonisches Sprachen-Wirr-Warr (im technischen Sinn) zu vermeiden, ziehen bei diesem Projekt ungewöhnlich viele Hersteller (Audi, BMW, Daimler, Fiat, Honda, Opel, Renault, Volvo und VW) gemeinsam an einem Strang. Deshalb wurden allgemein gültige technische Standards geschaffen, die eine problemlose Kommunikation zwischen den einzelnen Fahrzeugtypen der diversen Produzenten ermöglichen.
Und warum all der Aufwand? Einerseits um die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu verbessern, andererseits um das zunehmende Verkehrsaufkommen effizienter lenken zu können. Bis es so weit ist, werden aber noch ein paar Jahre vergehen. 2008 begannen in Deutschland die ersten Soft- und Hardware-Tests, 2009 und 2010 werden diese auf Rest-Europa ausgedehnt. Mit einer Einführung in der Serienproduktion ist nicht vor 2013 zu rechnen. Dann wird auch die Technik, die momentan noch einen kleinen Koffer zu füllen vermag, entsprechend kleiner sein.
Wie soll das funktionieren? Die Kommunikation zwischen Fahrzeugen basiert im Wesentlichen auf zwei wichtigen Technologien: WLAN und GPS. WLAN (Wireless Local Area Network) ist für den Datenaustausch notwendig und im Automobilbau, mit Ausnahme der Geräte für die Mautabrechnung, noch nicht vorhanden. GPS (Global Positioning System) dagegen wird für Ortsangaben benötigt und ist bei jedem Fahrzeug mit Navigationsgerät automatisch an Bord.
Ein Beispiel: Auf der Autobahn bleibt ein Lkw mit einem kaputten Reifen stehen. Die Kombination aus wenigen Sekunden Stillstand und eingeschaltetem Pannenblinker löst beim Bordsystem eine Warnmeldung aus. Mit Positionsdaten ergänzt, wird diese per WLAN ausgestrahlt. Alle vorbeifahrenden Fahrzeuge (auch jene, die in der Gegenrichtung unterwegs sind) empfangen diese Nachricht und geben sie augenblicklich an andere weiter. Der Informationsaustausch geschieht dabei bis zu zehn Mal pro Sekunde. Somit sind auch die Lenker in mittelbarer Nähe gewarnt – schneller als dies je per Radio-Verkehrsfunk passieren könnte.
Technologie mit Zukunft. Dass Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation keine theoretische Technik-Träumerei ist, hat ein erster Praxistest gezeigt. Ob sich daraus allerdings eine Vorstufe zum voll-automatisierten Autofahren entwickelt oder es einfach eine bessere Verkehrssicherheits-Funktion bleibt, wird sich noch zeigen.
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Keine Fortschritte
Ganz im Gegenteil: Einige Navigationsgeräte sind sogar schlechter als ihre Vorgänger. Aber dafür billiger. Daumendrücker in Poleposition Showdown im Wohnzimmer. Die Konsolen von Sony und Nintendo treffen auf den Autorennbahn-Klassiker von Carrera. Drei Systeme, drei unterschiedliche Arten zu spielen. Bleibt eine zentrale Frage: Wo macht Autofahren mehr Spaß? Wenn Autos miteinander reden Kommunikation passiert. Immer und überall. In Zukunft sollen sich Pkw, Lkw und Motorrad gegenseitig warnen können. Mehr Rück- als Fortschritt Kommentar zum Navi-Test. PC-Schutz – wozu? Gute und schlechte Nachrichten zum Thema PC-Sicherheit. Click & Win: Kaspersky Internet Security 2009 Zehn Mal Top-Schutz vor Viren, Hackern und Spam zu gewinnen! |