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Auf einen Klick: Ein bisserl Idealismus gehört schon dazu, wenn man eine Quantya Strada in die eigene Garage holt. Knapp 10.000 Euro sind für die StVO-konforme Enduro mit Elektromotor fällig – die zwei- und viertaktende Konkurrenz kos-tet da deutlich weniger und gefällt mit mehr Reichweite und jahrzehntelang erprobter, schneller Energiezufuhr (Tankdeckel auf, nachfüllen, fertig). Gleichzeitig sind das die einzigen Argumente, die gegen die Quantya sprechen. Unbestreitbar sind hingegen ihre Vorteile: kein Ölwechsel, praktisch keine Wartungs- und Einstellarbeiten am Motor. Quantyafahren ist beinahe so simpel wie Rad fahren – draufsetzen, einschalten, fahren. Kein Überlegen, ob jetzt der richtige Gang gewählt wurde, kein Aus-/Einkuppeln in schwierigen Passagen. Vorder- und Hinterradbremse sind vom Lenker aus bedienbar. Vom Stand weg beschleunigt die Strada besser als die meisten 125er, Gasannahme und Leistungsentfaltung sind vom Händler mit der passenden Software obendrein beinahe beliebig einstellbar. Die üblicherweise als 125er zugelassene Quantya kann daher auch als Moped angemeldet werden. Eher Spaß- als Alltagsgerät. Für die tägliche Fahrt in die Arbeit eignet sich die Elektroenduro nur bedingt. Etwa 70 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Reichweite von rund 30 Kilometern (bei permanenter Ausnutzung der Spitzenleistung) begrenzen den Aktionsradius. Eine Vollladung des Lithium-Polymer-Akkus dauert gute zwei Stunden.
Unterm Strich: |
Kein Rängdängdäng
Elektro- statt Zweitakt-Motor: Quantya Strada. Kurz und Bündig Neues aus der Welt der Motorräder |