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Die bunten Hausfassaden sind eine Augenweide, sie ducken sich meist zwischen üppiger Vegetation ins schwarze Gestein. Dass man sich auf La Palma dieser Farbenpracht erfreuen kann, hat lange Tradition. War es doch der Tauschhandel, der so viel Buntheit ins Leben der Palmeros gebracht hat. Gegen Erdäpfel von dieser Kanarischen Insel wurde Schifffarbe getauscht. Schifffarben an den Fassaden der Häuser gibt es schon lange nicht mehr, bunt sind sie zum Glück für die Besucher noch immer.
Doch die Insel mit so viel Ursprünglichkeit offenbart ihre Geheimnisse nur widerwillig. Kantig wie ein Scherenschnitt ragt La Palma bis zu 2.500 Höhenmetern empor, belegt mit Naturgewalt den vulkanischen Ursprung. Nicht nur die zwei derzeit schlafenden Vulkane, Volcán de San Antonio und Volcán de Teneguia bei Fuencaliente im Süden der Insel, zeugen davon. Die „Ruta de los Volcanes“ durch die Cumbre Vieja im Süden führt in eine faszinierende Mondlandschaft. Nationalpark und Wanderparadies. Dass im Herzen der Insel ebenfalls viel Natur als Magnet wirkt, kann man in der Caldera de Taburiente erleben. Der Kessel mit zehn Kilometern Durchmesser ist aber nicht vulkanischen Ursprungs. Unter-irdische Wasserwege und Erosion haben im Laufe der Zeit die Aushöhlung dieses Landschaftsstrichs bewirkt. Mystisch ist es allemal, sich auf die Spuren der Guanchen, der Ureinwohner der Insel, zu begeben. Die Caldera wurde von ihnen als etwas Heiliges verehrt. Heute ist der Kessel Nationalpark und Wanderparadies. Ein Glück für „La Bonita“, die Wunderschöne – wie die Insel von den Spaniern auch gerne bezeichnet wird –, dass schon ein Drittel des Eilands unter Naturschutz steht. Die Bodenständigkeit findet auch im kulinarischen Angebot ihre Entsprechung. Fisch oder gegrillte Napfschnecken sind noch nicht das große Wagnis. Gekochte Schweinsrippchen und gehaltvolle Eintöpfe („pucheros“) dann eher schon. Auch Gofio, geröstetes Mehl, wird variantenreich aufgetischt, als Panier von frischen Grammeln ist es durchaus bekömmlich. Und sollte der Tischwein direkt von der Insel stammen, handelt es sich um echten Vulkanwein: Die Rieden werden auch am Fuß der beiden schlafenden Vulkane gezogen, das Ergebnis schmeckt gehaltvoll. Und was schlummert noch im Verborgenen? Die Liste ist ziemlich lang: Sie beginnt mit den verschlafenen Dörfern und den langen Wanderrouten durch Jahrhunderte alte Lorbeer- und Farnwälder. Zur üppigen Vegetation gesellen sich auch die Tabakplantagen, die sich auf den Plateaus und Hängen entlang ziehen. Und letztendlich bleibt auch das Geheimnis um die gleich zwei Inselhauptstädte weitgehend ungelüftet. Santa Cruz als die echte muss sich neben der geheimen, Los Llanos, ihren Platz behaupten. Der Trubel in beiden Städten zeigt, dass die Übung gelingt. Mehr Infos: Spanisches Fremdenverkehrsamt, Walfischgasse 8/14, 1010 Wien, Tel (01) 512 95 80, Internet
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Kanada kinderleicht
Dabei sein ist alles – nicht nur bei den Olympischen Spielen in Vancouver. Gerade für Kinder ist das Land des Ahorns eine Erfahrung fürs Leben. La Isla Bonita Vulkane, bunte Häuser, viel Natur: La Palma ist die geheimnisvollste Insel der Kanaren. Flotter Achter Die Salzburger Sportwelt treibt den Skifahrern das Jammern aus. Kurz und Bündig Neues aus der Reisewelt |