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Auch wer sich beim Autokauf nur von Emotionen leiten lässt, wird spätestens bei der NoVA, der Normverbrauchsabgabe, mit den Normverbrauchswerten konfrontiert. Sie werden unter Laborbedingungen im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) auf dem Prüfstand ermittelt. Vergleichbarkeit ist dabei das wesentliche Kriterium, nicht Praxisnähe.
Der genormte Fahrzyklus dauert insgesamt 1.180 Sekunden und geht über 11.022 Meter – siehe Grafik unten. Geschwindigkeiten und Schaltvorgänge sind exakt vorgegeben. Weil der Stadtzyklus aus vier Fahrten samt Ampelphasen und relativ langen Standzeiten besteht, sind Start/Stopp-Systeme und Hybridfahrzeuge eindeutig die Gewinner dieser Tests. Kein Weg führt somit in Zukunft zumindest an „mild hybrids“ (mit Start/Stopp-Automatik) vorbei, kaum ein Hersteller lässt sich diese – technisch relativ simple – Methode, den Normverbrauch zu senken, entgehen.
Der NEFZ liefert Vergleichswerte, aber er kann und soll nicht berücksichtigen, wie ein Auto im Alltag tatsächlich gefahren wird. |
Sparen durch Stillstand
Praxistest im Stadtverkehr: Die Start/Stopp-Automatik bringt wirklich was. Realitätsferner Normverbrauch Vergleichbarkeit, nicht Praxisnähe |