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FlexDoor, Flex Space und FlexRail, das sind nur einige der neudeutschen Schlagworte, mit denen der Opel Meriva glänzt. Die neue Generation des kleinsten Opel-Minivans setzt mit diesen neuartigen Konzepten für Türsystem, Sitzkonfiguration, Mittelkonsole und Fahrradtransportsystem neue Standards in Sachen Variabilität.
Lange bevor es motorgetriebene Fahrzeuge gab, waren in Pferdekutschen hinten angeschlagene Türen allgemein bekannt und üblich. Zu einer Zeit, als ein Fahrzeug wenigen Privilegierten vorbehalten blieb und das Verlassen des Gefährts mit Anmut zelebriert wurde, waren Türen, die sich weit nach vorne öffneten, die natürliche Lösung. Eine ganz neue Dimension eröffnen beim neuen Meriva die an der C-Säule angeschlagenen hinteren Türen. Die unabhängig voneinander öffnenden vollwertigen Türen, FlexDoors genannt, sind einmalig in der Großserie. Sie erleichtern den Ein- und Ausstieg für die Fondpassagiere ganz erheblich. Im Gegensatz zu konventionellen Türen ermöglichen die FlexDoors des Meriva den Zustieg an der Stelle, wo sich der größtmögliche Platz bietet. Diese Anordnung ermöglichte es den Türausschnitt großzügiger zu gestalten – ohne die sonst üblichen Einschränkungen durch das Radhaus. Das Resultat: Vorteile in Sachen Ergonomie. So können zum Beispiel Eltern, die ihren Nachwuchs im Kindersitz unterbringen wollen, bequem in jenem Bereich hantieren, der normalerweise von der geöffneten Tür versperrt wird. Personen, die aussteigen wollen, gleiten ganz einfach von den Rücksitzen, statt sich über das Radhaus drehen zu müssen. Bereits im Juli 2008 konnte auto touring nach einer Zufallsbegegnung in Fusch an der Glocknerstraße die wichtigsten Dinge herauslesen – richtig, wie sich jetzt herausstellt, da Opel zum ersten Mal einen Blick auf den neuen Meriva erlaubt. Türen dieser Art finden sich nur an ganz wenigen Autos: am Rolls-Royce Phantom und am Ghost, am Mazda RX-8 und am Mini Clubman. Im Gegensatz zum Mazda verfügt der neue Meriva aber zwecks Karosserieversteifung und aus Seitenaufprallschutz-Gründen – der Innenraum ist ja viel größer und höher – so wie der Royce über eine B-Säule. Die Türen – auch die vorderen – öffnen sich bis zu einem Winkel von nahezu 90 Grad und somit deutlich weiter als herkömmliche Türen. Das steigert den Komfort – auch beim Beladen - erheblich. Bei gleichzeitig geöffneten vorderen und hinteren Türen bilden die FlexDoors darüber hinaus eine regelrechte Schutzzone. Eltern und Kinder werden so nicht getrennt und können sicher und behütet aussteigen. Ein weiteres Merkmal des Meriva ist das FlexRail Ablage-Konzept für die Mittelkonsole. Dank FlexRail lassen sich die kleinen Dinge des täglichen Lebens bequem und einfach unterbringen – ob Handtasche, Zeitschriften, MP3-Player, CDs oder Kosmetiktücher. Den durch die hohe Position des Schalthebels und der serienmäßigen elektrischen Handbremse zusätzlich gewonnenen Raum schaffen in allen Meriva-Varianten zusätzliche Ablagemöglichkeiten zwischen den Vordersitzen. FlexSpace, das innovativste Sitz-Konzept im Minivan-Segment, ermöglicht die variable Gestaltung des Fonds – ohne Sitzein- oder ausbau. Das System wurde verbessert, dass es einfacher zu bedienen ist. So lassen sich die Rücksitze jetzt mit einem Handgriff verschieben und die Rücksitzlehnen umklappen. Der flexible Innenraum kann leicht vom Fünf- über einen Vier- in einen Zweisitzer verwandelt werden. Besonderer Clou: Die beiden äußeren Rücksitze lassen sich für noch mehr Bein- und Schulterfreiheit variabel nach innen und hinten schieben. Um ein maximales Ladevolumen zu erhalten, können darüber hinaus die Rücksitze so umgeklappt werden, dass eine ebene Ladefläche entsteht. Der neue Meriva bietet dank erhöhter Sitzposition gute Übersicht und nochmals verbesserte Sicht nach vorn und hinten. Der niedrige Kühlergrill, schmalere, neu angeordnete A-Säulen und größere Dreiecksfenster in den Vordertüren ermöglichen einen optimalen Überblick. Das charakteristische Wellen-Design der Schulterlinie vergrößert die hinteren Seitenscheiben nach unten und verbessert so besonders für Kinder die Sicht von den Rücksitzen nach außen. Technisch deckt der Meriva mit insgesamt sechs Turbomotoren den Leistungsbereich von 75 PS bis 140 PS ab, Sechsgang-Getriebe sowie wahlweise eine Automatik ergänzen das Programm. Liefertermin ist der Frühsommer, Preise stehen bis dato noch nicht fest. |
Nissan völlig hemmungslos
Juvenil. Ulkig. Kompakt. Emotional. Das Debüt des neuen Nissan Crossovers Juke ist dramatischer als erwartet, im positiven Sinne. Der dritte Nestbrüter ist da. In das deutsch-italienisch dominierte Automobil-Separee der smarten Klein-Dreitürer zwängt sich ab März nun auch der Citroën DS3. Beinahe perfekt, beinahe emotionslos Vieles vom Siebener für die sechste Generation des BMW Fünfer. Flexibilität ist alles Opel Meriva: Mit einem neuen Türkonzept wird der Mini-Van zu einem Variabilitätswunder. Nissan Cube Fernöstliche Entspannungsmethoden sind "in", lustige Stadtflitzer auch. Nissan bietet uns mit dem Cube nun gewissermaßen eine All-in-one-Lösung an. Peugeot Gruß aus Detroit Edle Zurückhaltung Das Flaggschiff aus dem Hause Audi, der neue A8, trägt seine Vorzüge vor allem unter der Haube zur Schau. Modisches SUV im Tiguan-Format Fahrbericht: Hyundai präsentiert den Tucson-Nachfolger ix35. |