![]() Helmut Eckler
Bild: Eckler
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Dass beim Kia cee’d nicht ganz so viel zu verbessern war, zeigte sich schon, als er – damals als Newcomer – unseren Kompaktklasse-Vergleichstest (auto touring 4/2007) gewann. So ist es nicht weiter erstaunlich, dass sich die Änderungen beim aktuellen Facelift vornehmlich auf Optik und einzelne Details beschränkten.
Auch den cee’d ziert ab sofort das neue dynamische Familiengesicht – in der getesteten Topversion xR mit Chromleisten. Die Vordersitze sind nun fester, was Komfort und speziell die Langstreckentauglichkeit weiter verbessert. Im Cockpit ist alles griffgünstig und übersichtlich angeordnet, man findet sich sofort intuitiv zurecht. Ablagen gibt’s reichlich – und zwar in großzügigen Dimensionen, womit sie auch wirklich genutzt werden können. Die flache, unterteilte Krims-Krams-Wanne unter dem Kofferraumboden wurde übrigens beibehalten.
Zeitgemäß sind die technischen Neuerungen. Kia ist ebenfalls auf dem Spritspartrip und nennt das entsprechende Ausstattungs-Paket „Eco-Dynamics“. Was für den agilen cee’d konkret vier Maßnahmen zur Verbrauchs- und Schadstoff-Reduktion bedeutet: Der 1,4-Liter-Benziner und der – von uns getestete – laufruhige und durchzugstarke 1,6-Liter-Commonrail-Diesel wurden mit dem Start-Stopp-System ISG ausgestattet. Eine (allerdings kleine) Anzeige im Tacho fordert zum Rauf- oder Runterschalten auf, wenn der optimale Drehzahlbereich verlassen wird. Das Gaspedal hat einen „Durchtrittsbegrenzer“, der Vollgaspassagen minimieren soll. Zudem gibt’s – außer beim sportlichen xR – Leichtlauf-Reifen. Der cee’d hat punkto Fahrdynamik nichts eingebüßt und bleibt auch in flott gefahrenen Kurven leicht beherrschbar. Der 1,6-Liter-Commonrail-Diesel ist bei niedrigen Drehzahlen durchzugstark und bleibt auch bei Autobahndrehzahl erstaunlich ruhig. Die Lenkung könnte einen Hauch direkter sein.
Und was bringt’s? Ein Testverbrauch von 6,4 Litern Diesel je 100 km – und das trotz diverser Sparmaßnahmen. Zugutehalten muss man dem Kia die eisigen Temperaturen während des Tests – da kann auch die Start-/Stopp-Automatik ihr volles Potenzial nicht ausspielen. Nach wie vor vorbildlich: das Preis-/Leistungsverhältnis. Für 23.190 Euro bekommt man einen top-ausgestatteten Kompakten – wobei der Basis-cee’d mit allen sicherheitsrelevanten Ausstattungsdetails (ABS, ESP, Front-/Seiten-/Kopf-Airbags) und 1,6-l-Commenrail-Diesel samt Start-Stopp-System schon ab 17.690 Euro zu haben ist. Allen cee’d gemeinsam: die 7-Jahres-Garantie auf Motor und Getriebe bzw. fünf Jahre allgemeine Fahrzeuggarantie.
Unterm Strich:
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Ewig junges Duell Allzeit bereit… Abrüster Auf große Reise Jetzt aber! Der Löwe wird blau Neue alte Werte Auch Sparen ist relativ Victoria Beckham auto touring |
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