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September 2000 Endlos-Debatte um die Lkw-Maut Der Club fordert eine Finanzierungsgarantie für Lückenschlüsse. |
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Bilder: Jürgen König
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Eine Finanzierungsgarantie für die Erhaltung und den Lückenschluß des hochrangigen Straßennetzes im Ausmaß von mindestens 2,5 Milliarden Schilling jährlich – jedenfalls bis zur faktischen Einführung des Lkw-Road Pricing. Das hat der Club von der österreichischen Bundesregierung verlangt, als diese kürzlich erneut eine weitere Runde in einer nervtötenden Debatte einläutete: Soll in Österreich ein voll-elektronisches Lkw-Road Pricing oder ein sogenanntes duales System eingeführt werden, bei dem man auch Mauthütteln aufstellen muß?
Warum diese Endlos-Debatte? Die aus dem Bundesbudget ausgegliederte ASFINAG, zuständig für Betrieb, Erhaltung, Planung, Ausbau und Finanzierung des heimischen Autobahnen- und Schnellstraßennetzes, hat das Recht, zur Deckung ihrer Kosten Mauten zu erheben. Das Bundesstraßen-Finanzierungsgesetz 1996 legte die Details für Vignette und Lkw-Road Pricing fest, deren Erträge zweckgebunden verwendet werden müssen.
Während die Pkw-Fahrer per Vignette ohne Zeitverzug bereits seit 1997 zur Kasse gebeten werden und auch deren Verteuerung ab 2001 auf S 1.000,– bereits beschlossene Sache ist, wurden die gesetzlichen Vorgaben für den Schwerverkehr aber bis heute nicht erfüllt: Endlos wird diskutiert, argumentiert und vor allem: verschoben. Dadurch sind dem Straßenbau bis heute sagenhafte acht Milliarden Schilling entzogen worden, jedes weitere Jahr Aufschub kostet weitere 2,5 Milliarden.
Lkw-Maut: Der Hintergrund der Technik-Debatte. Viel wird gefachsimpelt in diesen Tagen. Wenn man den durchaus plausiblen Erklärungen Glauben schenken darf, dann ist beim Lkw-Road Pricing technisch fast alles machbar – und das auch noch innerhalb der vorgegebenen Zeit. Der Kernpunkt: Soll jetzt um viel Geld ein System installiert werden, das sich vielleicht in kurzer Zeit als technisch überholt herausstellt? Oder kann – und soll? – noch im letzten Moment auf die zukunftsweisende Vollelektronik-Variante umgeschwenkt werden, ohne daß der Einführungstermin Juli 2002 gefährdet wird? Der zuständige Infrastrukturminister Michael Schmid hat zur Klärung dieser grundlegenden Frage die Ausschreibungsfrist für ein österreichisches System noch einmal verlängert. Im November soll dann – hoffentlich endgültig – eine Entscheidung fallen.
Wie funktioniert ein „halb-offenes, duales“ Maut-System?
Wie funktioniert ein „voll-elektronisches“ Maut-System?
Zum Vergleich noch ein Überblick über die Mautpläne in unseren Nachbarländern Schweiz und Deutschland:
Schweiz: Ab 2001 vollelektronische Maut.
Deutschland plant Lkw-Maut ab 2003.
Dokumentation: Willy Matzke, Elisabeth Brugger-Brandau
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Schießen und vernadern Immer mehr Gemeinden wollen Privatsheriffs für Tempomessungen einsetzen. Sicherheit braucht Platz! Was die große ÖAMTC-Protestaktion Bauen statt stauen den Autofahrern gebracht hat. Endlos-Debatte um die Lkw-Maut Der Club fordert eine Finanzierungsgarantie für Lückenschlüsse. Dieter und die Zeitmaschinen BMW Z8 und Kawasaki W 650 machen aus dem Frühsechziger Dieter Quester einen Mittdreißiger. Die Fakten zum Millionending Was der BMW Z8 Roadster so alles leistet. Die Metall gewordene Erinnerung Was die junge Alte Kawasaki W 650 wirklich kann Als die Autowelt noch heil war Keine Tempolimits, kein Verkehr, billiger Sprit, keine Radarfallen: die fünfziger Jahre. |
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