März 2010
Öffis in Europa
Wien auf Platz 3

Günter Rauecker


Bilder: Henninger, ÖAMTC

Die öffentlichen Verkehrsmittel in 23 europäischen Großstädten haben der ÖAMTC und seine Partnerclubs unter die Lupe genommen. Wien konnte dabei den beachtlichen dritten Platz erringen. An der Spitze findet sich München und dahinter Helsinki, abgeschlagen Zagreb auf dem letzten Rang.

München punktet mit der Schnelligkeit seiner Öffis, kompetenter Beratung durch das Personal und guten dynamischen Anzeigen der nächsten Haltestellen und Umstiegsmöglichkeiten in den Verkehrsmitteln.

Kritikpunkte in Wien: Teure Park&Ride-Plätze, etwa in Wien-Hütteldorf ab € 46,80 pro Monat. In München gibt’s das ab € 7,50, in Helsinki zu drei Vierteln gratis. Die dynamischen Wartezeit-Anzeigen bei den Bushaltestellen sind noch lückenhaft.

Positiv: Hinsichtlich Barrierefreiheit hat Wien die Nase vorn, auch die Fahrkartenautomaten sind meist in Rollstuhlhöhe angebracht. Hätte Wien einen zentralen Hauptbahnhof, wäre unsere Hauptstadt mit München sogar gemeinsam an der Spitze. Was macht die Öffis sonst noch attraktiv? Zum Beispiel mehrsprachige Ticketautomaten, die sowohl Münzen und Scheine als auch Kreditkarten akzeptieren; ausreichend Sitzplätze für Ältere oder Menschen mit Handicap; umfangreiche Tarif-Infos.

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Die Redaktion des auto touring trauert um ihren ehemaligen Chefredakteur.

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